Als Rentner in der PKV: Tipps & Tricks

pkv rentnerSo schön eine private Krankenversicherung ist, solange man arbeitet, so kann sie Probleme bereiten, sobald man Rentner wird. Warum? Eine private Krankenversicherung wird regelmäßig preislich angepasst, was im Detail bedeutet, dass ein Versicherter im Rentenalter einen relativ hohen Beitrag zu leisten hat. Abhängig von der Höhe seiner Rente kann dies zu finanziellen Problemen führen. Schließlich ist der Beitrag in der privaten Krankenversicherung nicht vom Einkommen abhängig und wird daher im Rentenalter nicht günstiger. Um die finanziellen Probleme abzuwenden, sollte der Versicherte rechtzeitig einschreiten.

Den Tarif wechseln

Innerhalb einer privaten Krankenversicherung darf jederzeit der Tarif gewechselt werden. Wer in einen schlechteren Tarif wechseln möchte, hat hier von Seiten der Versicherungsgesellschaft nichts zu befürchten. Denn eine Versicherung muss einen Wechsel in einen schlechteren Tarif immer akzeptieren. Anders sieht es aus, wenn ein besserer Tarif gewählt wird. In diesem Fall dürfte die Versicherung erneut eine Gesundheitsprüfung durchführen und einen sogenannten Risikozuschlag erheben. Alternativ dürfte ein Antrag auf einen besseren Tarif sogar abgelehnt werden.

Sie können jedoch ein paar Jahre, bevor Sie in Rente gehen, Ihren bestehenden Tarif in einen schlechteren umwandeln, um so Kosten zu sparen. Achten Sie aber hierbei unbedingt darauf, dass Sie keine medizinischen Leistungen verlieren. Sie können Zusatzleistungen streichen lassen, die Sie grundsätzlich gar nicht nutzen. Oder aber Sie erhöhen Ihren Selbstbehalt. Bei entsprechendem Alter ist die Erhöhung des Selbstbehaltes jedoch nicht wirklich anzuraten, da besonders im Alter Krankheiten und somit erhöhte Krankheitskosten auftreten könnten. Diese müssten dann zu einem höheren Teil von Ihnen übernommen werden – vielleicht sogar höher als die Ersparnis aus der Tarifumstellung. Um hier die richtige Entscheidung treffen zu können, könnten Sie sich verschiedene Tarife vom PKV Rechner – pkvrechneranonym.de anzeigen lassen.

Wechseln Sie in den Basistarif

Der Basistarif wurde für Versicherte erschaffen, die finanziell schlecht aufgestellt sind. Anträge auf den Basistarif darf keine Versicherungsgesellschaft ablehnen. Diese Tarife sind sehr günstig, bieten aber auch nur die Leistungen, die eine gesetzliche Krankenversicherung liefert. Zusatzleistungen, die Sie bisher genossen haben, würden dann wegfallen. Der Vorteil wäre jedoch der, dass Sie garantiert keine finanziellen Schwierigkeiten mehr hätten. Sollten Sie in ein paar Bereichen Einbußen hinnehmen müssen, dann könnten Sie eine Zusatzversicherung abschließen. Auf diese Weise hätten Sie alle Leistungen, die Sie benötigen oder wünschen; die Kosten könnten aber geringer ausfallen als bei Ihrem bisherigen Tarif.

Kosten beim Copy-Trading

trading kostenUm am Copy-Trading teilnehmen zu können, benötigen Sie ein Konto bei einem Broker. Dies veranschaulicht, dass hiermit auch Kosten verbunden sind. Leider hat jeder Broker seine eigene Preispolitik, sodass es nicht nur eine Antwort darauf gibt, wie viel ein Broker kostet. Wir möchten Ihnen zeigen, welche Kosten auf Sie zukommen könnten.

Grundgebühr für das Konto beim Broker

Die meisten Broker bieten mittlerweile ein kostenloses Depot an siehe auch www.copytradingwiki.de . Depot steht in diesem Fall für ein Konto. Allerdings gibt es einige Broker, die an die kostenlose Führung des Kontos Bedingungen knüpfen. So müssen Sie bei dem einen Broker eine Mindesteinlage halten, beim anderen Broker müssen Sie eine bestimmte Anzahl an Handlungen durchführen. Jetzt sieht es so aus, dass sich nur ein Broker rentiert, der ein kostenloses Konto anbietet. Dem muss aber nicht so sein. Achten Sie auch auf die weiteren Kosten.

Kosten pro Handlung

Die meisten Handlungen, die ein Trader durchführt, finden an der Börse statt. Die Notierungen an der Börse sind nicht kostenlos: sowohl beim Broker als auch an der Börse wird Personal eingesetzt. Diese Kosten werden auf den Trader übertragen. Aus diesem Grund berechnen die meisten Broker Gebühren pro Handlung. Im Durchschnitt werden fünf Euro berechnet, wenn eine Handlung an der Börse ausgeführt wird. Bei außerbörslichen Handlungen kann die Gebühr noch höher ausfallen. Viele Broker vereinfachen Ihr System, indem sie für alle Handlungen die gleiche Gebühr berechnen. Andere Broker sind dazu übergegangen, eine prozentuale Gebühr zu berechnen. In diesem Fall wird die Gebühr vom gehandelten Wert berechnet. Der Vorteil beim geringen Einsatz besteht darin, dass eine geringere Gebühr als die pauschale Gebühr fällig wird. Sollte der Einsatz jedoch höher ausfallen, dann könnten sich auch die Gebühren vervielfachen. Wie Sie sehen, können die Gebühren erheblich voneinander abweichen. Einige Broker reagieren darauf, indem sie einen Mittelweg erschaffen haben. Sie berechnen eine pauschale Gebühr pro Handlung und zusätzlich eine prozentuale Gebühr. Um die Kosten bei der prozentualen Gebührenphilosophie nicht zu hoch werden zu lassen, setzen die Broker einen Stop bei einer bestimmten Summe. So fallen bei dem einen Broker maximal 55 Euro an, beim nächsten Broker maximal 69 Euro.

Wie nicht anders zu erwarten, bieten viele Broker noch weitere Feinheiten. So werden bestimmte Käufe und Verkäufe zu einer reduzierten Gebühr angeboten, andere Broker bieten ein Paket an. Beim Paket darf eine vorher definierte Zahl an Handlungen zu einem Festpreis durchgeführt werden, unabhängig davon, wie hoch der Einsatz der einzelnen Handlung ist und um welchen Kauf- oder Verkauf es sich handelt.

All diese Kosten fallen auch beim Copy-Trading an. Achten Sie daher nicht nur darauf, einen Trader zu kopieren, der mit Sicherheit auch in Zukunft Gewinne erzielt, sondern ebenfalls auf den Broker, bei dem Sie ein Konto eröffnen möchten. Anfallende Gebühren können sehr schnell den erzielten Gewinn zerstören, vor allen Dingen dann, wenn der Einsatz sehr gering war und somit nur ein kleiner Gewinn erreicht wurde.